"Campus-Legenden" mit Dr. Eric Huwer

Shownotes

Dr. Eric Huwer, kaufmännischer Vorstand des HSV, promovierte, bevor ihn seine Leidenschaft für den Profifußball in die Vereinsführung führte. Im Gespräch mit Universitätspräsident Dr. Hauke Heekeren erzählt er, wie ihn Neugier, Mut und kontinuierliches Lernen geprägt haben, wie er Einstiegshürden abbaut und junge Frauen für die Fußballbranche begeistert. Außerdem berichtet er, wie er Wissenschaft, Strategie und Emotionen im Fußball verbindet und welche Bedeutung Vielfalt und Offenheit für die moderne Vereinsführung haben.

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00:00:05: Gebore, in Saarland, begann seine Karriere nach einem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Saarbrücken und Valencia.

00:00:12: Mit Promotion zu Rechnungslegungsfragen professioneller Fußballclubs und Stationen bei Allianz und im Finanzbereich des HSV stieg er kontinuierlich in Führungspositionen auf.

00:00:23: Seit Januar, verantwortet er Finanzen, Organisation, Personal und Recht beim HSV.

00:00:29: Heute ist er zu Gast bei Universitätspräsident Dr.

00:00:32: Hauke Hekerin.

00:00:45: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Campus-Legenden.

00:00:49: Mein Name ist Hauke Hekerin und ich bin der Präsident der Uni Hamburg.

00:00:53: Und ich freue mich, Sie und euch zu einer weiteren spannenden Ausgabe begrüßen zu dürfen.

00:00:58: Mein heutiger Gast ist Erik Hoover, Dr.

00:01:01: Erik Hoover.

00:01:02: Er ist seit Jahrzehnt, zweiundzwanzig Vorstand beim Hamburger Sportverein und einer von zwei HSV-Vorständen.

00:01:10: Gemeinsam sprechen wir heute darüber, wie sein Weg in vom Saarland über Spanien, München, nach Hamburg und dann auch in die Führung des HSV geführt hat.

00:01:21: Welche Begegnungen und Ideen ihn dabei prägten und wie vielleicht auch die Studienzeit bis heute nachwirkt.

00:01:28: Herzlich willkommen, lieber Jahuwa.

00:01:30: Moin, vielen Dank, ich freue mich drauf.

00:01:33: Holen Sie es doch mal ab.

00:01:33: Sie sind im Saarland, äh, dreiundachtzig geboren und dann auch da ja aufgewachsen und Sie haben zwei tausend drei in Illingen im Saarland Abi gemacht.

00:01:45: Wie war das denn damals?

00:01:46: Was war Ihre Fantasie für das Leben, das vor Ihnen liegt?

00:01:50: Das ist eine sehr schöne Frage.

00:01:52: Ähm, ja, ich bin da aufgewachsen, habe mich da sehr wohl gefühlt und für mich gab es eine Leidenschaft, das war Fußballspielen.

00:01:58: Und ich habe das gemacht, was mir Spaß gemacht hat und äh, Dann kam allerdings rund um die Abiturzeit, die Erkenntnis.

00:02:05: Es wird keine Champions League.

00:02:06: Es wird keine erste Liga.

00:02:08: Und für diese klare Erkenntnis war ich auch dankbar.

00:02:11: Ein paar Kollegen waren ein bisschen besser, aber auch nicht gut genug.

00:02:15: Und diese Fußballpyramide ist sehr, sehr spitz.

00:02:17: Und dann habe ich alles, was Fußball ausmacht, hat mich begeistert.

00:02:22: Ich habe aber nicht so ehrlicherweise nicht so die Vorbilder gehabt.

00:02:25: Ich komme nicht aus einer akademischen Familie.

00:02:28: In meiner Familie hatte zu dem Zeitpunkt eigentlich niemand studiert.

00:02:31: Und ich habe dann meinen Abitur gemacht und bin ein bisschen blauäugig in die Phase gegangen.

00:02:36: Ich habe gedacht, ich habe jetzt ein Jahr Zeit.

00:02:38: Ich habe mich für den Zivildienst entschieden, den der Fußballclub organisiert hat.

00:02:43: Was haben Sie da gemacht?

00:02:44: Ich habe am Ende des Tages nichts gemacht, weil dann gab es eine Gesetzesnovellierung, das nur noch begrenzt.

00:02:51: Verpflichtend, quasi der WR-Dienst oder der Zivildienst abgeleistet werden musste, und dann hatte ich zwei Wochen Zeit.

00:02:59: Was mache ich denn jetzt ein Jahr?

00:03:00: Ich

00:03:01: mache es vielleicht freiwillig oder fange an zu studieren, aber ich hatte keine Ahnung, was ich studieren soll.

00:03:06: Und dann war es sehr uninspiriert.

00:03:09: Ich wollte unbedingt weggehen, ich war aber, das kann man heute gar nicht mehr laut sagen, aber ich war mit.

00:03:13: Ich wusste nicht, was ich studieren will.

00:03:19: Ich wusste nicht, wo meine Stärken liegen.

00:03:21: Ich wusste, ich will irgendwas mit Sport, mit Fußball machen.

00:03:23: Ich hab den Managementbegriff mal irgendwo gehört.

00:03:25: Das hat sich irgendwie ganz lässig angehört.

00:03:28: Und hab gedacht, Fußballmanager, das wäre doch irgendwie was.

00:03:31: Und was fängt man dann an zu studieren?

00:03:33: Und dann bin ich zur Studienberatung.

00:03:35: Und dann kam der Klassiker.

00:03:37: Ja, irgendwie so ein paar kaufmännliche Grundlagen.

00:03:39: Braucht man, braucht jeder.

00:03:40: Und dann hab ich mich entschieden, mal in Saarbrücken für ein Jahr mal anzufangen.

00:03:46: Und da bin ich da auf einem Campus und ich muss sagen, der erste Tag hat mich direkt verzaubert.

00:03:51: Also dieser Brücker Universität ist jetzt keine weltbekannte Ivy League-Universität und der noch eine ganz wundervolle, weil sie eine Campus-Universität ist.

00:03:59: Und diese Bibliothek, der Campus mit den vielen Fachrichtungen, fand ich ganz faszinierend.

00:04:06: Es hat ganz viel Spaß gemacht.

00:04:08: Er ist auch wirklich schön, ich erinnere mich auch noch.

00:04:10: Ich war auch öfter da.

00:04:12: Was hat sie so besonders verzaubert?

00:04:13: Sie haben das gerade so schön...

00:04:16: Ja, die Energie, die anderen Perspektiven.

00:04:19: Wir reden heute viel von der Diversität.

00:04:22: Das lebt man auf dem Campus, nämlich nicht nur diverse Hintergründe, sondern auch diverse Dimensionen und Denkweisen.

00:04:29: Das hat mich fasziniert.

00:04:31: Auf unser Brückerkampus war es diese Melange aus Geschichte und aus progressiver Art des Deutsche Forschungsinstituts Künstliche Intelligenz.

00:04:41: Gabs auch damals dort schon.

00:04:43: Ich war am Cluster der Start-ups dann irgendwann auch unterwegs.

00:04:47: Da war einfach jeden Tag was anderes passiert.

00:04:51: Und das hat mich begeistert.

00:04:52: Ich hatte auch das Glück, dass ich noch studiert habe, bevor die Bachelorisierung Einzug gehalten hat.

00:04:59: Und dafür bin ich sehr dankbar, weil ich habe in meinem BWL-Studium dann nachher, also es war dann mehr als ein Jahr geworden, auch wenn die ersten zwei, drei Semester schrecklich waren, muss ich gestehen.

00:05:10: habe dann aber die Möglichkeit gehabt, ich habe politische Scheinlinne gemacht, ich bin in Geschichte noch mal eingetaucht.

00:05:16: Ich habe mich selber in die Bibliothek gesetzt und habe Sachen, die ich in der Vorlesung aufgegriffen habe, konnte ich noch mal in Ruhe vertiefen, auch wenn es nicht klar so relevant war.

00:05:25: Man hatte viel mehr Freiheit.

00:05:27: Also ich bin halt die Studierenden heutzutage tatsächlich nicht.

00:05:30: Ich konnte mich da wirklich austoben, weil, wie ich es eben schon angemerkt habe, ich war mit neunzehn noch nicht so weit, dass ich wusste, wo meine Stärken sind und wo meine Begeisterung liegt.

00:05:40: Da haben Sie gerade gesagt, am Anfang war das schwer.

00:05:43: Was war so schwierig?

00:05:44: Diese Begeisterung rauszufinden?

00:05:47: Die ersten Semester haben Sie immer ankommen?

00:05:50: Ja, BWL, Saarbrücken, tausend Menschen im Audimax.

00:05:55: Dann diese Sportler, in dem Alter, da hat man sich auch nicht in die erste Reihe gesetzt, sondern hat natürlich die anderen Sportler.

00:06:01: und dann ging es eher darum, wann ist welche?

00:06:03: Fakultätsparty, die Sportlerparty war natürlich auch immer eine ganz besondere.

00:06:07: Und dann hat man einfach keine Beziehung aufbauen können.

00:06:10: Und man war in dieser Anonymität ein bisschen abgetaucht.

00:06:13: Und dann wollte ich auch nach zwei, drei Semestern Medizin studieren.

00:06:17: Ein Fußballkollege hat mir seinen Kinesiologiebuch über die Semesterferien gegeben.

00:06:22: Das fand ich total spannend, dass ich den Menschen mal so für mich verstehe.

00:06:26: Das wäre die dümmste Entscheidung gewesen.

00:06:28: Ich bewundere alle Medizin, aber für mich wäre es die falsche Fachrichtung gewesen.

00:06:32: Dann kam aber die Zusage aus Spanien.

00:06:34: Und dann war das Abenteuer.

00:06:35: Also ein Jahr in Spanien, ein Jahr am Strand leben in Valencia.

00:06:40: Und da hat sich das dann so ein bisschen gefügt, dass da jemand war, der in meine Fähigkeiten auch geglaubt hat.

00:06:47: Weil ich wusste ja auch nicht, bin ich in der Lage, irgendwann mal einen akademischen Weg einzuschlagen.

00:06:52: Das denkt auch echt schon, wie ist es zu Valencia gekommen?

00:06:56: Ich hab mich dann dieses Erasmus-Programm, das hab ich mitbekommen und dann hab ich mich beworben.

00:07:00: Auch da keine Vorbilder gehabt.

00:07:02: und dann haben die gesagt, okay, was wird's jetzt, Sevilla, Salamanca oder Valencia?

00:07:06: Und dann hab ich gesagt, okay, was liegt am Strand?

00:07:08: Dann gehen wir dahin.

00:07:09: Und dann sind wir nach Valencia gegangen.

00:07:11: Und das war großartig.

00:07:12: Das hat mein Leben verändert.

00:07:14: Und dann muss ich auch sagen, da wurde ich erst erwachsen.

00:07:17: Da gab's ne Professorin, die hat mich ins kraduierten Programm hochgezogen.

00:07:22: war ich völlig überfordert inhaltlich, aber die hat mich bestärkt und da ist dann Selbstvertrauen entstanden.

00:07:28: Und dann waren Dinge, die vorher für mich fremd waren, betriebswirtschaftliche Handwerksfelder, wie auch einfach Management, Finanzmanagement, Internationalesmanagement.

00:07:39: Da habe ich mich darauf eingelassen, habe dann übers Machen gemerkt, dass mir das leicht fällt.

00:07:43: Und wenn man in was Gutes davon bin ich überzeugt, dann macht es irgendwann auch automatisch Spaß.

00:07:49: Und so kam es dann irgendwann, dass ich mir das Handwerksfeld finanzend.

00:07:53: Ich hab da irgendwann Steuerscheine gemacht.

00:07:55: Also wenn sie mir das mit achtzehn neunzehn gesagt hätte, dann würde ich sagen, das ist jetzt nicht die Headline, die ich abends beim Feiern gehen, raushauen würde, dass ich was mit Steuern und Bilanzen mache.

00:08:05: Aber es hat mich nachher tatsächlich auch begleitet und begeistert.

00:08:09: Das war wirklich faszinierend.

00:08:12: In welchen Bereichen hat die Professorin Sie da entdeckt?

00:08:15: Erinnern Sie sich noch an die Veranstaltungen, die Sie bei ihr hatten?

00:08:18: Ja, das war Unternehmensstrategie.

00:08:20: Und wir haben einfach über globale Unternehmensstrategien... Das hat mich von Anfang an begeistert.

00:08:25: Das begeistert mich auch heute im Tun.

00:08:27: Am liebsten mache ich bei uns die strategischen Themen.

00:08:31: Wie ändern sich Geschäftsfelder?

00:08:32: Wie ändern sich Herausforderungen?

00:08:35: Wie bleibt man agil und passt sich an?

00:08:37: Und dann haben wir damals über ... klassischen Themen, Nokia, Canon und Fotoindustrie gesprochen.

00:08:44: Und da bin ich eher anscheinend irgendwie durch schlechtes Spanisch vielleicht aufgefallen und gesagt, den nehmen wir mal rein.

00:08:51: Und das fand ich dann spannend.

00:08:53: Ich kannte niemanden, der promoviert hat.

00:08:55: Ich wusste gar nicht, was funktioniert.

00:08:56: Alleine diese Begrifflichkeiten, Dissertation, Promotion, dass ich das alles differenzieren konnte.

00:09:02: Und die hat an mich geglaubt, habe mich daran bestärkt.

00:09:05: Und dann bin ich mit einem anderen Mindset.

00:09:07: zurück nach Saarbrücken, hab mich dann an einem Lehrstuhl beworben und bin als Hilfswissenschaftler dann so langsam reingerückt.

00:09:14: Und dann fand ich diese damaligen, kleinen Hasenstelle, in denen wir wissenschaftliche Mitarbeiter gelebt haben, das fand ich dann mein erstrebenswertes Jobziel.

00:09:25: War das so groß?

00:09:26: war, wie groß?

00:09:27: Nein,

00:09:28: das waren wirklich altes Gebäude.

00:09:30: Und da hat er gerade einschreibtisch reingepasst und so ein kleines Bücherregal.

00:09:35: Nach dem Studium war das dann mein Wunsch, in so einem kleinen Hasenkasten zu sitzen und dort meine Sprechstunden und Diplomanten zu betreuen.

00:09:43: Wie schön.

00:09:44: Also, glaube ich, einmal nochmal kurz festhalten, wie klasse Erasmus ist.

00:09:48: Also das ist ja, was Sie jetzt sagen, ein super Testimonial.

00:09:52: Wahrscheinlich eine der besten Erfindungen der EU, die es jemals gegeben hat.

00:09:55: Da muss ich sagen, das ist ja eine richtig schöne Geschichte.

00:09:58: Drei Ausrufe zu zeigen.

00:09:58: Ja, toll, toll, toll, toll.

00:10:00: Genau, das heißt, also dann sind Sie zurück nach Saarbrücken, Studium abgeschlossen.

00:10:05: Und genau, wie ging es dann weiter, gerade schon in der Grunde angesetzt Richtung?

00:10:09: Dann hat mir das Studium sehr viel Spaß gemacht, weil ich mir dann im Hauptstudium, das war damals so, konnte man sich seine Schwerpunkte selber aussuchen und das war dann internationales Management, das war Medien- und Kommunikationsmanagement und dann war es vor allen Dingen auch das Thema Finance, Accounting und da habe ich die Chance eigentlich an einem Bankenleerstuhl bekommen, einfach Obwohl ich gar nichts in Banking gemacht habe, aber da gab es jemanden, der mich wiederum identifiziert hat und der mir die Chance gegeben hat.

00:10:37: Und das war die zweite Person in meiner akademischen Laufbahn, mein späterer Doktorvater, der kein Professor war wie alle anderen damals, der weniger so in diesem Standesdünkel unterwegs war und der hat eigentlich mich als Person sehr, sehr verändert.

00:10:52: Er war jetzt nicht der Mentor, der mich an die Hand genommen hat, aber der einfach mir andere Perspektiven aufgezeigt hat und dem habe ich dann viel zu verdanken.

00:11:02: Der hat mir gezeigt, was es heißt, einfach neugier in allen Bereichen auch noch ausleben zu können, gar nicht zu früh in eine Spezialisierung zu gehen.

00:11:12: Ich bin der Personifizierte-Generalist und davon lebe ich heute noch.

00:11:16: Er hat mich dann ganz früh ins kalte Wasser geworfen, war ein ganz junger Jahr ein Dozent.

00:11:21: intern, extern.

00:11:23: Und dann wollte ich Professor werden.

00:11:25: Ich habe promoviert und da an der Uni gearbeitet, um eine Professur zu streben.

00:11:30: Das fand ich einen absuten Traumjob anfänglich.

00:11:35: Kann es auch sein, kann es auch sein.

00:11:36: Ich glaube, viele Menschen, die sagen, es ist ein Traumjob, genau.

00:11:39: Bleiben wir nochmal ganz kurz.

00:11:41: Was mich noch interessiert, weil Sie das so klar gesagt haben, der erste in der Familie auch der Studiertheit und gleichzeitig natürlich diese eigentliche, habe ich so gehört, schon auch lange Leistungssport.

00:11:52: Sie haben das so ein bisschen runtergespielt, aber ja schon auf einem sehr, sehr hohen Niveau auch gespielt.

00:11:58: Wie hat das Umfeld darauf reagiert, dass sie sich so verändert haben?

00:12:01: Also von einem feierenden Sportler, der jetzt nach Valencia geht und plötzlich seine Berufung findet, so klingt das ja und voll ernsthaft führt und dir sogar sagt, ich promoviere jetzt übrigens.

00:12:14: Wie hat die Familie, wir haben vielleicht die Sportlerklicken, was haben die gesagt?

00:12:18: Ja, interessant.

00:12:18: Da fährt mir gerade so ein Interview ein.

00:12:20: Wir sind Meister geworden, sind aufgestiegen und hat dann unser Trainer am Ende ein Zeitungsinterview gegeben und sollte zu jedem Spieler ein, zwei Sätze sagen.

00:12:27: Wenn er dann zu jedem Spieler gesagt hat, Mensch, der hat ein super Freistoß-Tor gemacht und da unglaubliche Intensitätswerte, so allem Fußballerich, was gesagt.

00:12:35: Und bei mir hat er nur gesagt, ja, er ist wahrscheinlich der Schlaustil in unserem Team.

00:12:38: Das war irgendwie auch wertschätzend, aber ich hätte auch gerne was zu meinem Fußballerichentwöchentlichen gehören.

00:12:44: Nein, also in meinem Umfeld war es dann schon so, die engsten Freunde sind dann auch studieren gegangen.

00:12:49: Das ist ja auch eine Generationsfrage.

00:12:51: Also ich glaube dann auch in unserer Generation, was dann selbstverständlicher, dass man studiert hat.

00:12:55: Meine Eltern haben mich bei allem immer bestmöglich unterstützt.

00:12:58: Die hatten natürlich schon, selbst als ich mit Anfang zwanzig noch nach Spanien gegangen bin, haben die sich noch ein bisschen Sorgen gemacht, ob der Junge das so hinbekommt.

00:13:06: Aber haben mich bei allem unterstützt.

00:13:08: Jetzt gar nicht so finanziell, weil ich das gar nicht so auch wollte.

00:13:11: Also in Spanien musste da immer arbeiten.

00:13:14: Das Geld war am ... war man natürlich auch viel feiern war und viel gereist ist.

00:13:19: Das war am vierundzwanzigsten, war das knapp.

00:13:22: Zum Glück habe ich dort Fußball spielen können, da ein paar Euro bekommen, dann hat man auch im Nachtleben ein bisschen gearbeitet.

00:13:28: Das waren zwei wichtige Jobs, also weniger des Geldes wegen, aber auch für die Miete und das Essen, aber vor allen Dingen für die soziale Komponente.

00:13:36: und dann einzutauen, weil die Erasmusbubble Da spricht man International Englisch oder Spanisch.

00:13:43: In der Fußballkabine wird man auf seine Unzulänglichkeiten, Sprache und Natur sehr straight angesprochen.

00:13:50: Und das hat mir dann auch in der Sprache und ins Eintauchen in die echte Community geholfen.

00:13:55: Also auch mal aus der Erasmus-Bubble dann versuchen,

00:13:57: auszubrechen.

00:13:58: Richtiges Fußballer Spanisch.

00:14:00: Was haben Sie denn im Nachtleben gearbeitet?

00:14:02: Ja, ich habe gekellnert.

00:14:04: Das war nicht an der Tür.

00:14:07: Sondern man hat da einfach versucht.

00:14:09: Ich hab dann auch mal irgendwann auf der Messe für Catering gearbeitet.

00:14:12: Das war ganz toll, weil da ist natürlich nachher ganz viel übrig geblieben.

00:14:14: Und wenn ich dann in meinem zweihundert Euro Zimmer dann auf einmal ... Lachs mit irgendwelchen goldenen Verzierungen mit Blattgold und auf einmal die Champagnerflaschen in der WG-Zimmer im Kühlschrank hatte, da habe ich mir natürlich noch mal ein paar Freunde gemacht.

00:14:27: Also das war der Sinn von, da ist was übrig geblieben.

00:14:30: Ich dachte, davon ist auch noch heute was übrig geblieben, aber es war so konkret.

00:14:34: Ja, schon übrig

00:14:35: geblieben ist natürlich schon auch diese Kundenneuerhentierung.

00:14:40: Serviceorientierung.

00:14:41: Also ich musste dann am Anfang lernen, du lachst die ganze Schicht.

00:14:45: Du bist freundlich, du bist empathisch und das hat mir mit Sicherheit auch geholfen.

00:14:50: Und es ist halt ein Knochenjob.

00:14:52: Das habe ich gemerkt.

00:14:52: Es ist nicht feiern oder Socialize, das ist wirklich ein sehr anstrengender

00:14:58: Arbeit.

00:14:59: Gut, genau.

00:15:00: Dann ging es weiter.

00:15:01: Promotion haben Sie vorhin schon gesagt.

00:15:03: Das ist ja durchaus auch spannend.

00:15:05: Das Promotionsthema war, wenn ich mich richtig erinnere, in Richtung bilanzend vor einen Fußballverein.

00:15:11: Ja, genau.

00:15:12: Es ist fast eine rhetorische Frage.

00:15:14: Wie ist das denn dazu gekommen?

00:15:17: Ja, es kam eigentlich dazu, weil ich habe gedacht, okay, mit Fußball kann ich nicht promovieren.

00:15:21: Und ich bin ja auch in einem Bankenlehrstuhl.

00:15:22: Ich muss irgendwie was Anständiges machen.

00:15:25: Und dann war Finanzmarktkrise, Lehman Brothers, was ich dort lustigerweise am Tag als Lehman Brothers down gegangen ist, war ich als Tourist an der amerikanischen Börse.

00:15:35: Das war sehr prägend.

00:15:37: Und dann hat die Finanzmarktkrise mit ihren Regulierungen eigentlich mein Dissertationsthema zu Nichte gemacht, weil ich einen Umstand identifiziert hatte, den ich verbessert wissen wollte mit Vorschlägen, und die waren dann obsolet.

00:15:49: Und dann hatte ich nicht mehr so viel Zeit, für ein Fußballthema zu finden.

00:15:52: Da hat mein Doktorvater damals gesagt, Du musst dir ein Thema aussuchen, was dich begeistert, was dich samstagsabends um zehn Uhr aus dem Bett zieht.

00:16:01: Wenn ich da nicht unterwegs bin, dann gucke ich das aktuelle Sportstudio an.

00:16:04: Und dann kam so, dass es eine Brücke gab von dieser Brücker Universität zu ein paar Themen, auch bei der Hatta, bei Schalke.

00:16:12: Da gab es ein paar Bilanzierungsfragestellungen.

00:16:14: Und dann hat er damals gesagt, dann machen sie das doch.

00:16:17: Dann bin ich da eingetaucht.

00:16:18: Und das Schöne war vor allen Dingen damals, war die Fußballwelt.

00:16:23: sehr wenig reguliert.

00:16:24: Da gab es schon ein paar Ansätze und die habe ich hoffentlich dann auch sauber herausarbeiten können, wie man das verbessern kann.

00:16:31: Also meine Doktorarbeit hatte, das ist ja eher selten an der Fall, hatte tatsächlich für mich auch eine Umsetzungswirksamkeit.

00:16:40: Ich habe da immer wieder nochmal reinschauen dürfen, find's dann auch nett, wenn ich sie bei dem einen oder anderen Kollegen im Büro stehen sehe.

00:16:48: Also für mich war es jetzt nicht nur umzu.

00:16:52: Also vielleicht auch, wie es heute manchmal anzutreffen ist, um den Titel zu bekommen, Position zu bekommen.

00:16:57: Nein, ich habe fünf Jahre promoviert.

00:16:59: Mal mehr, mal weniger intensiv und ich hatte auch den Anspruch, die beste Note zu erreichen, um dann eben die Professorenlaufbahn einzuschlagen, was bis zum letzten Tag auch immer noch ein Wunsch war.

00:17:10: Also von daher, ich habe das sehr, sehr ernst genommen und sehr viel Arbeit, Disziplin, Durchhaltevermögen da reingesteckt und da natürlich mich wirklich kennengelernt in der Zeit.

00:17:19: Ja, und dann scheint da wirklich eine wissenschaftliche Beiträge gebracht, das schön dargestellt.

00:17:24: Jetzt haben Sie gerade nochmal gesagt, der eigentliche Plan war, Professor zu werden.

00:17:28: Was ist passiert, dass es dann nicht so kam?

00:17:31: Ja, es ist passiert, das System hat mich abgeschreckt.

00:17:34: Ja, wirklich?

00:17:34: Ja, ich habe natürlich an der Deutschen Universität geforscht und gelehrt.

00:17:38: Normativ, noch nicht empirisch.

00:17:41: Und damals hat man einen gewissen Nachteil dazu gehabt.

00:17:43: Und dadurch ist natürlich der internationale Kontext ein bisschen weggefallen.

00:17:47: Und wovor ich total Angst hatte, meine Selbstbestimmung zu verlieren.

00:17:51: Und ich hatte Respekt davor, dass ich dann irgendwann in Ruf, in einer anderen Stadt, ich möchte jetzt gar keine Nennung, um niemanden zu diffamieren, aber nicht selbstbestimmt mit die Ortsauswahl zu übernehmen.

00:18:02: Und das war dann der Grund.

00:18:03: Und dann habe ich irgendwann auch gedacht, warum auch immer, ich habe BWL studiert, irgendwann hat es mir ganz viel Spaß gemacht, die Wirtschaftswissenschaften.

00:18:10: Aber ich bin mir schon immer vorgekommen, wie in diesem Elfenbeinturm.

00:18:13: Ich erklär jetzt Unternehmen, wie sie agieren sollten, ohne auch nur mal wirklich ernsthaft in die Anwendung zu kommen.

00:18:19: Und dann war es klar, dass ich in die Anwendung kommen wollte und das idealerweise dann aus der Vogelperspektive.

00:18:25: Und da man selber selten als Universitätsabsolvent als Vorstand anfängt, habe ich mir zumindest mal eine Stelle gesucht, wo ich dem Vorstand sehr eng über die Schulter schauen konnte.

00:18:35: Und so kam es dann zur zur Anstellung bei der Allianz in München als Vorstandsreferent für den Strategiebereiche.

00:18:44: Ja, das ist tatsächlich sehr strategisch ausgesucht.

00:18:48: Das ist ja durchaus dann klassisch.

00:18:49: Man geht mal in die Vorstandsassistenz.

00:18:51: Genau.

00:18:52: Und dann, wie kam es zu dem Wechsel wieder zurück zum Sport?

00:18:56: Ja, ich habe dann schon auch immer geguckt.

00:18:58: Das mache ich bis heute.

00:18:58: Ich mache jedes Jahr für mich eine Fortbildung.

00:19:01: Ich habe dann noch einmal NBA Sports Management gemacht, weil ich das auch nochmal besser verstehen wollte.

00:19:07: Ich bin jetzt zuletzt, ich war jetzt vor zwei Monaten, durfte ich das erste Mal über den Harvard Campus gehen, auch bei einem Leadership-Programm.

00:19:15: Das fasziniert mich immer noch.

00:19:16: Das zieht sich wie so.

00:19:17: diese akademische Campuswelt zieht sich wie so ein roter Faden durch meine Karriere, durch mein Leben, weil es mich einfach auch begeistert.

00:19:25: Der Sprung nach München kam dann, dass ich in meiner Dissertation nach Hamburg kam, dann so, weil ich in meiner Dissertation auch den HSV ein bisschen kritischer begleitet hatte.

00:19:34: Und meine Dissertation dann zum HSV geschickt habe.

00:19:37: Und der HSV war damals in der Phase, als er ausgegliedert hat.

00:19:40: Also eigentlich die Transformation in eine professionelle Organisation, aus welchen Gründen auch immer vollziehen musste.

00:19:47: Und so sind wir ins Gespräch gekommen.

00:19:50: Ich hatte dann meinen Kennlerngespräch.

00:19:52: Als Vorstandsreferent hat man nicht so viel Freizeit.

00:19:54: Deswegen musste das dann irgendwo in Bayern stattfinden.

00:19:56: Und das war dann beim Religationsrückspiel.

00:19:58: Die HSV-Fans haben es vor Augen inführt.

00:20:02: Große Anspannte.

00:20:03: Ja, nochmal.

00:20:03: Das ist im Jahr

00:20:03: ... Das ist im Jahr ... Und dann haben wir uns vor dem Spiel ... getroffen bis zu dem Zeitpunkt wahrscheinlich das wichtigste Spiel der Vereinsgeschichte, was die existenzielle Perspektive anbelangt.

00:20:13: Die Kollegen waren auch ein bisschen angespannt und so haben wir uns kennengelernt.

00:20:17: und dann habe ich im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, im Oktober, Und dann war ich eigentlich auf einem sicheren Führungskräftetrack und in dem Programm wollte die Allianz ihre zukünftigen Vorstände über sieben, acht Jahre auswählen, hat das sehr gut konzeptiert und eigentlich ist da auch keiner freiwillig raus.

00:20:52: Und dann erst recht nicht für ein Fußballclub und mich haben bei der Allianz haben mich ganz viele davor gewarnt, wie unsicher das ist.

00:20:59: Auch meine Familie, ich komme aus näher, ich bin ja eher der unternehmerische Geist, der Risiko, Affin.

00:21:06: Und meine Eltern kommen eher aus einem sicherheitsorientierten Umfeld und dann da auch in einem befristetes Verhältnis.

00:21:14: Und ich bin sehr froh, dass mich das nicht beeinflusst hat.

00:21:17: Das hatte ich aber auch kein einziges mal in Frage gesetzt, weil am Ende hat mich diese Emotionalität, die hat mich, diesen Kick brauche ich, den brauche ich bis heute.

00:21:26: Also die Allianz war von der Struktur großartiger Job.

00:21:29: großartiges Unternehmen.

00:21:31: Ich habe es schon mal in dem Interview gesagt, aber man hat sich eben Montags keine High Fives auf den Gang gegeben, wenn es nicht gehagelt hat.

00:21:38: Und im Fußball ist dieser Samstag, Mittag, fünfzehn, dreißig.

00:21:43: Das ist, das ist wie so eine Droge.

00:21:45: Und da arbeiten wir alle in der Organisation gemeinsam hin.

00:21:49: und den Kick, den lieb ich.

00:21:52: Und dafür bin ich auch total dankbar, dass ich in so einem Umfeld arbeiten darf.

00:21:55: Und das Ding ist so, Sie haben gar nicht lange gefackelt, als Sie an das Angebot kamen.

00:21:59: Ja, das ist so.

00:22:00: Ja, wie schön.

00:22:02: Und dann kann man auch noch mal festhalten, ich habe das richtig verstanden, Sie haben von sich aus Ihre Dissertation einfach mal Richtung HSV geschickt.

00:22:09: Also ein kleines Anschreiben dazu.

00:22:11: Ich interessiert Sie vielleicht oder wie?

00:22:13: Genau, genau.

00:22:15: Das ist dorthin geschickt und habe gesagt ... Vielleicht sind Sie noch nicht drüber gesteubert, natürlich nicht, weil im Management, wann ließ man sich eine Dissertation mit, also bekommen wir gar nicht mehr mit.

00:22:25: Und Initiative ergreifen.

00:22:27: Weil in diese Damals war es so, ich hoffe, das ist heute besser.

00:22:31: In die Fußballbabel damals reinzukommen, war unglaublich schwierig.

00:22:35: Ich steh selber dafür, ich hatte kein Netzwerk, ich hatte kein Vitamin B. Ich kannte ja in Hamburg niemand.

00:22:41: Hamburg war seit ich zwanzig Jahre alt bin, war das meine absolute Lieblingsstadt.

00:22:45: Ich wollte unbedingt hierher.

00:22:47: Und mir hat keiner geholfen.

00:22:49: Ich kam nicht über den Buddy oder den Präsidenten oder sonst was rein.

00:22:54: Und das war die größte Stärke, die ich haben konnte.

00:22:56: Ich konnte ganz unbefangen diesen Club, diese Stadt, inhalieren mit allem, allem was zu gehört.

00:23:02: Und jetzt bin ich verantwortlich für diese Einstiegshürden abzubauen, zu merken, dass die Öffentlichkeit merkt oder auch die Studierenden merken.

00:23:10: Der HSV-Fußballclub ist nicht nur ... für weiße Männer, die aus dem Fußball und BWL studiert haben, offen, sondern für alle Fachrichtungen, für alle Dimensionen, also Stichwort Diversität.

00:23:22: Wir kämpfen gerade sehr drum, auch junge Frauen davon zu überzeugen, sich bei uns zu bewerben und das Jobbild.

00:23:30: Fußballbranche für sich ins Kalkül zu ziehen und das ist nicht so ganz einfach.

00:23:33: Da müssen wir in Vorleistung.

00:23:36: Ja, die sind ja auch sehr aktiv, was Frauenfußmann angeht.

00:23:41: Wie schön, also was für ein tolles Beispiel, wie weit eine Dissertation tragen kann.

00:23:44: Das muss man ja wirklich in der Stelle nochmal sagen.

00:23:46: Das glaube ich aber auch wirklich selten in der Form.

00:23:51: Eine Sache würde ich nochmal gerne rein gehen, weil Sie haben das vorhin schon mal angedeutet.

00:23:54: Die Geschichte, Sie waren ja auch beim Heißfordern dabei, als es in der zweiten Liga Wahrscheinlich alles noch mal schwieriger war, sie haben im Grunde den Abstieg mitgemanaged.

00:24:05: Das ist das Bild korrekt, genau.

00:24:07: Und wenn ich mir jetzt vorstelle, da war ich auch schon mal im Volkspark.

00:24:11: Das ist ja eine richtig fantastische Atmosphäre, die heute da ausverkauft ist.

00:24:16: Ja, alles ist sehr emotional.

00:24:18: Und viele Leute mit vielen Träumen ja auch in dem Fall für den HSV.

00:24:24: Jetzt sind sie aber ja schon auch jemanden, der halt den Blick für die Zahlen hat.

00:24:28: Und jetzt sehen sie dann in ihrer vermutlich externe Tabelle.

00:24:32: Ja, das hat aber auch Grenzen, ja.

00:24:34: Bestimmte Sachen gehen nicht.

00:24:36: Wir halten sie diese Spannung aus zwischen diesen Menschen.

00:24:39: Jetzt wäre es doch, wäre es nicht cool, jetzt noch diesen oder jenen zu holen.

00:24:42: Und dann aber auch sagen zu müssen, ne, guck mal, aus was für eine Lage der Verein hier jetzt gerade kommt, wir müssen konsolidieren.

00:24:49: Kann man nicht besser formulieren, aber genau das ist meine Jobbeschreibung.

00:24:53: Genau, aber wie halten Sie diese Spannung aus?

00:24:55: Ja, ich glaube, dass das Geschäftsmodell im Fußballclub nicht so kontrovers ist.

00:25:00: Also, dass es oder nicht so kompliziert ist.

00:25:03: Das ist keine Raketenwissenschaften.

00:25:05: Fußballclub ist vom Geschäftsmodell eigentlich relativ simpel im Vergleich zu neueren Geschäftsmodellen.

00:25:10: Die besondere Spannung, die besondere Herausforderung haben Sie gerade beschrieben.

00:25:13: die Dynamik, die Emotionalität, die Kurzrüstigkeit.

00:25:17: Während wir beide Allianz oder anderen Unternehmen, oder auch besser gesagt bei der Ansemärkur hier ums Eck, haben wir einmal im Jahr, haben wir Bilanzpresso-Konferenz.

00:25:26: Und dann wird eventuell auch der strategische Weg zumindest mal angeschnitten, weil alle wissen, Strategie bedeutet drei bis fünf Jahre.

00:25:33: Und dann bewerten wir das.

00:25:34: Und dann gibt es zwischen den Etappten, das sind die Die Bilanzbrotsekonferenzen, die ist einmal im Jahr.

00:25:39: Bei uns ist die jeden Samstag.

00:25:41: Jeden Samstag wird die kommunizierte Strategie infrage gestellt.

00:25:44: Jeden Samstag wird eventuell der Trainer infrage gestellt, werden Funktionäre infrage gestellt, werden Investitionsentscheidungen im Millionenbereich infrage gestellt.

00:25:54: Einer Woche ist er super, nächste Woche ist er der größte Fehleinkauf.

00:25:59: Da kann man natürlich mit einer gewissen Sachlichkeit reingehen und auch mit dem akademischen Hintergrund und im Universitätssaal sagen, ja, aber man muss sich anhand der Strategie entlanghangeln und seine Prinzipien haben.

00:26:10: Die Komplexität und die Schwierigkeit entsteht dann aber am täglichen Doing, die Thermik.

00:26:16: Und da sind wir ja in Hamburg in einem ganz besonders thermischen Umfeld.

00:26:20: Wir haben viele Stakeholder, wir haben Fans, wir haben die Kremien, wir haben viele Menschen, die es erfreulicherweise gut mit uns halten, auch Menschen, die sich für den HSV interessieren, denen vielleicht ein bisschen kritischer betrachten, aber wir generieren ganz viel Aufmerksamkeit.

00:26:34: Und das ist auch gut so.

00:26:35: Und dann ist auch noch das mediale Umfelder.

00:26:38: Und da sein Weg nicht zu verlieren.

00:26:40: Und da alle allein zu halten.

00:26:43: Das ist der Unterschied, warum wir das letztes Jahr geschafft haben und die Jahr zuvor nicht, weil wir diesen Schulterschluss alleine als Vorstand bekommt man das nicht hin.

00:26:49: Das bekommt man nur mit den gesamten Kolleginnen und Kollegen hin, mit dem Aufsichtsrat, mit den Gesellschaftern.

00:26:55: Das ist ein sehr komplexes Konstrukt.

00:26:57: Und das steigt und fällt mit Kommunikation, mit einer wertschätzenden High-Performance-Kommunikation.

00:27:04: Und damit meine ich Beziehungspflege.

00:27:07: Wir schätzen und respektieren uns und auf der Basis dann aber auch in der Lage sein, kritisch miteinander zu sein, zu challenging und nicht zu sagen, du lieber Vorstand, du bist für Finanzen verantwortlich, du bist für Marketing-Fanscher und du bist für Sport zuständig und jeder lässt den anderen in Ruhe und wir generieren so eine Burgfriedenmentalität, damit jeder seine Themen durchbekommt.

00:27:28: Das sieht man bei Clubs Freute oder früher auch noch bei uns.

00:27:32: Und das war mein Learning über die Jahre, dass wir da mehr in Konflikte gehen müssen, mehr in die Reibung.

00:27:38: Und dafür bin ich meinen Kolleginnen und Kollegen dankbar, dass sie das Sparring auch aushalten.

00:27:42: Da gönnen wir immer zwei dazu.

00:27:44: Und das war aus meiner Sicht dann auch der Kern in der Kabine unten.

00:27:47: Unsere Kabine war tolle Menschen in den letzten Jahren, vielleicht ein bisschen zu nett.

00:27:52: Wir haben letztes Jahr wirklich aktiv eine Leadership Group gegründet, wo wir die Sachen ...

00:27:57: Mit der Mannschaft auch.

00:27:58: Aufs Tablett

00:27:58: bringen.

00:27:59: Wo wir sagen in der Gruppe, was stört euch?

00:28:01: Sprecht es an, nicht hinten rum, nicht übereinander, sondern miteinander reden.

00:28:05: Auf der Basis, dass ich sage, ich mag dich, ich bin ein Fan von dir.

00:28:09: Aber gestern, das kannst du so nicht machen.

00:28:10: Du warst zu spät im Training.

00:28:12: Das geht nicht.

00:28:12: Und dass wir das nicht immer nur den Trainer leisten lassen und das ein bisschen komplexer dann auch in die Organisation zu bringen.

00:28:18: Wir waren letzte Woche mit unseren Führungskräften zwei Tage in Kommagen und haben genau die Themen angesprochen.

00:28:23: Wie schaffen wir es auf dieser Vertrauensebene?

00:28:26: noch mal mehr, die nächsten Schritte?

00:28:28: Das bedeutet High Performance, dass man immer wieder in das Challenge kommt.

00:28:32: Ja, sehr schön.

00:28:32: Das beschreibt, was ganz ehrlich ist, dass wir hier auch machen.

00:28:37: Ich nenne das auch mal Kultur der Kommunikation.

00:28:39: Das ist letztlich das, was die da auch beschreien, dass man sich auf Augenhöhe begegnet.

00:28:42: Und tatsächlich hört heraus auch, dass man eine psychologische Sicherheit herstellt, dass man sagt, ja, ich bin okay, du bist okay, aber... Das noch kombiniert mit High Performance, dann haben wir genau den Exzellenzanspruch, den vermutlich auch dann Bundesliga-Club mit einer Exzellenz-Uni wirklich zusammenbringt, damit so einen ganz ähnlichen Motiv lagen.

00:29:00: Ja, danke für die Einblicke.

00:29:01: Jetzt ein Teil davon klang aber fast so wie die Festrede zum Aufstieg.

00:29:06: Gab's denn auch mal einen echten schwierigen Moment, weil im Zweifel sind sie dann ja doch als derjenige, der für die Finanzen verantwortlich ist und auf einem harten Konservierungskurs, der auch der Spaßwort, der aber ist.

00:29:18: Gibt es einen mögenseln, einen Einblick geben, was vielleicht auch mal schwierig war?

00:29:23: Permanent.

00:29:25: Natürlich war es in der Vergangenheit so, wir sind aus diesem Konsolidierungsfahrt ja jetzt seit geraumer Zeit raus.

00:29:31: Wir sind jetzt nicht reich und schwimmen im Geld, aber wir sind mehr als gesund.

00:29:35: Und jetzt gucken wir nach vorne.

00:29:36: Jetzt geht es eher darum, dass ich meine Kolleginnen und Kollegen dazu anhalte.

00:29:41: in Zukunftsfelder zu investieren.

00:29:43: Wir haben eine Handlungsfähigkeit, auch mit unserer Mitgliedschaft.

00:29:47: Wir wollen in Zukunftsthemen investieren.

00:29:49: Wir investieren in den Frauenfußball, wir investieren in das Umfeld, auch in die Kooperation mit dem Universitätsklinikum, dem UKI Athletikum und solche Themen, um den Club auf ein anderes Level zu bringen.

00:29:59: In der Konsolidierungshase gab es permanent Stresspunkte, weil natürlich Transferphase bedeutet, das ist jetzt der eine Stürmer.

00:30:06: Den müssen wir machen, wenn wir den nicht machen, Dann steigen wir ab oder wir steigen nicht auf.

00:30:11: Und wenn das jetzt nicht passiert, dann Erik, bist du der Verantwortliche, der das nicht möglich gemacht hat.

00:30:17: Und aus dieser Schleife müssen wir rauskommen.

00:30:20: Und das haben wir dann gemacht, indem wir nicht mehr über Spieler formuliert haben.

00:30:24: Wir haben die Transferstrategie in Situation formuliert, als wir nicht diesen unmittelbaren Druck haben.

00:30:29: Also ich bin Fan davon, das war letztes Woche auch ein großes Thema.

00:30:32: Die wichtigen Dinge zu machen, bevor sie eilig werden.

00:30:35: Also nicht im Transferfenster zu sprechen, was für Profile wollen wir denn.

00:30:39: Und was maß ich mir an?

00:30:40: jetzt über den einen oder anderen Spieler, auch mit meiner fußbereichen Vergangenheit.

00:30:43: Da habe ich absoluter Experten.

00:30:45: Wir haben tolle Scouts, eine tolle sportliche Leitung.

00:30:48: Die machen jeden Tag nichts anderes.

00:30:51: Aber ich muss schauen, ob es in unser Setup für die nächsten Jahre passt.

00:30:55: Und da diesen Schulterschluss hinzubekommen, zu sagen... In der Entscheidungssituation passt das zu unserer ursprünglich formulierten Strategie.

00:31:04: Oder es ist jetzt aus der kurzfristigen Emotionalität entstanden.

00:31:08: Und auch quasi das Commitment von allein einzufallen.

00:31:12: In dem Moment, wenn wir die Transferstrategie formulieren, dass jeder sagt, okay, dazu committe ich mich.

00:31:16: Wir verpflichten keinen überspitzt formuliert.

00:31:20: Auch wenn wir vorletzer sind, verpflichten wir keinen sechsten, dreißigjährigen Stürmer, der uns drei Monate weiter hilft und geben dem einen drei bis vier Jahresvertrag.

00:31:27: Das ist ja mein Blick, ist der über den nächsten Spieltag, über das Saisonende hinaus, was die Zukunftstauglichkeit anbelangt.

00:31:36: Und das kollidiert natürlich mit dieser Kurzrüstigkeit, die insbesondere im Sport vorherrscht.

00:31:41: Und um aus diesem Thema, aus diesem Fingerpointing auszukommen, brauchst du erstmal diese strategische Grundlage auf einem weißen Papier festlegen, was wollen wir in den nächsten zwei, drei Jahren erreichen.

00:31:52: Und das gelingt uns... immer, immer besser.

00:31:54: Und vor allen Dingen jetzt die Transferperiode.

00:31:56: Wir gar nicht sagen, ob sie gut oder schlecht war.

00:31:59: Wir sind grundsätzlich zufrieden.

00:32:01: Hat aus unserer Sicht funktional war sie gut, weil wir sehr eng, sehr abgestimmt zwischen Sport und dem strategischen und dem kaufmännlichen Bereich zusammengearbeitet haben.

00:32:12: Und da sind wir jetzt aus meiner Sicht auf einem sehr guten

00:32:14: Weg.

00:32:15: Sehr gut.

00:32:16: Wir kommen so langsam zum Ende.

00:32:17: Ich wollte einmal noch mal, weil Sie gerade auch schon angesprochen haben, es gibt eine Kooperation, zum Beispiel mit dem UKE, Statitikum.

00:32:25: Gibt es andere Berührungspunkte mit Hamburg als Wissenschaftsmetropole oder womöglich gar der Uni?

00:32:31: Waren Sie schon mal auf unserem Uni-Kampus?

00:32:33: Ja, ich war in meiner Anfangszeit, habe ich auch mal... Tage in der Stubby verbracht.

00:32:39: Einfach, weil mich der universitäre Rahmen, der inspiriert mich, Bücher inspirieren mich.

00:32:45: Nicht, dass ich es ja alle mal lesen würde oder könnte, aber Menschen, die um mich herum vertieft in Bücher sind, die machen was mit mir.

00:32:52: Und als es dann in der ersten Zeit in meiner Anfangszeit beim Haar-Saugings viel um ... Löcher stöpfen.

00:32:59: Und auch ein paar komplexere Themen aufarbeiten, auch von der Vergangenheit.

00:33:05: Und tatsächlich ... ... hab ich da, und das war dann am Wochenende, ... ... musste ich dann auch mal ein bisschen mehr ... ... ins normal wissenschaftlichere Denken kommen.

00:33:15: Das mag man gar nicht so glauben, ... ... weil es ist dann jetzt nicht nur ... ... Einnahmen generieren, Zahlungen strecken, ... ... sondern es war ein bisschen komplexer, ... ... wir mussten dann auch Stellungnahmen formulieren und so weiter.

00:33:25: Und dann hab ich mich da reingesetzt ... ... und hab mich quasi von den Studierenden ... ... um mich herum inspirieren lassen.

00:33:30: Da gab's auch noch das eine oder andere ... ... Grundlagenwerk, auf das ich zurückgegriffen hab.

00:33:34: Und das war eine schöne Zeit.

00:33:35: Ich mag das hier auf dem Campus zu sein.

00:33:37: Jetzt war ich schon lange nicht mehr da.

00:33:39: Wir haben dann auch mal mit der ein oder anderen Abteilung eine Kooperation gestartet.

00:33:44: Aber gerne noch mehr.

00:33:45: Ich bin ein großer Freund.

00:33:47: von der Exzellenz unserer Uni hier in Hamburg zu profitieren.

00:33:51: Und wir bringen dann gerne die Emotionalität und auch die Sportlichkeit und eventuell dann die Anwendungspraxis hier rein.

00:33:58: Da freue ich mich drauf.

00:33:59: Aber wie schön, dass Sie dann auch gerade die SUB, die Staats- und Universitätsbibliothek erwähnen, die einfach genau das auch sein sollen.

00:34:06: Ein offener, leer- und Lernort gerade.

00:34:09: Das ist sehr klasse.

00:34:10: Das war nicht jetzt wirklich überraschend.

00:34:13: Da können wir aber, wie ich sage, nochmal Werbung und Gruß an die so wild.

00:34:16: Das ist wirklich schön und gerade auch diese Campus-Situation.

00:34:20: Da ist es klasse.

00:34:21: Bin ich auch gespannt, was wir vielleicht als exzellente Institution in Hamburgs da noch auf die Beine stellen können.

00:34:28: Ich habe noch zwei Fragen zum Abschluss.

00:34:31: Die eine wäre, wenn wir zurückdenken an den zwanzigjährigen Eric.

00:34:38: Sie könnten jetzt die Gesetze der Physik außer Kraft setzen und die könnten jetzt dem noch mal was zurufen.

00:34:44: Damals in Illingen.

00:34:46: Er hat gerade sein Abi in der Tasche.

00:34:47: Was wäre das?

00:34:50: Schöne Frage.

00:34:51: Es hat sich für mich sehr gut gefügt in der Rückschau.

00:34:56: Es gibt nicht diese eine magische Formel für den Lebensweg.

00:34:59: Ich habe an ein paar Punkten einfach auch Glück gehabt und war vielleicht dann auch fleißig genug, um dann auch bereit zu sein für die Opertytinitäten, die aufgegangen sind.

00:35:09: Dem zwanzigjährigen Erik würde ich vielleicht noch mal mehr zusprechen und ihm noch mal mehr Wind in seine Flügel geben, noch mutiger in der Zeit auch zu sein, das Jahr in Valencia.

00:35:19: Ich habe mich so begeistert.

00:35:22: Mein Sohn, der jetzt bald zwei wird, den werde ich, wenn er das möchte, dabei unterstützen, jedes Jahr Wonders hinzugehen.

00:35:30: Natürlich das Thema Bildung so lange wie möglich zu genießen, weil arbeiten tun wir früh genug und lange genug.

00:35:39: Das finde ich auch ein bisschen schwierig für die Generation jetzt.

00:35:42: Also drei Jahre studieren und dann ins Arbeiten kommen.

00:35:45: Genießt die Zeit noch, diese Freiheit.

00:35:47: Zeit ist das kostbarste Gut.

00:35:49: Es ist ja irgendwie schade, dass man in dem Alter dann meistens dann nicht so die finanziellen Mittel hat.

00:35:55: Aber ich bin danach nochmal irgendwann between two jobs drei Monate um die Welt gereist.

00:35:59: Das war der zweite Moment.

00:36:01: Am besten bildest du dich übers Reisen, über Kommunikation.

00:36:04: Und ich würde dem jungen Erik dann nochmal sagen, noch mehr die Welt entdecken, die Neugierde noch mehr ausleben, weil nachher man bildet sich ein, dann macht man halt eigentlich alle fünf Jahre eine Weltreise.

00:36:14: It's not gonna happen.

00:36:16: Dafür liebe ich auch meinen Job.

00:36:18: Und ja, das würde ich ihm vielleicht mit auf den Weg geben, da noch mal mehr Outgoing zu sein.

00:36:24: Südamerika, Afrika, da gibt es für mich noch ganz viel zu entdecken.

00:36:27: Das wird jetzt ein bisschen schwieriger.

00:36:29: Genau, bei gucken, wo es dann als Frau noch so hinträgt, dann im Weltpokal und vielleicht einmal noch umgedreht, wenn man jetzt den zwanzigjährigen Erik fragen würde und der würde sie jetzt heute sehen, was würde den überraschen?

00:36:42: oder worauf wäre der vielleicht auch so leise stolz?

00:36:47: Das ist eine schöne Perspektive, muss ich kurz drüber nachdenken, aber ich danke dem jungen Erik dafür, dass er damals so neugierig war.

00:36:56: dass er für alles eine Offenheit hatte und die Neugierde, für die man ja gar nicht so viel kann, die ist ihm ja ein bisschen in die Wiegel gelegt, die auch auszuleben.

00:37:08: Also diese Ausflüge in die anderen Fakultäten, die Ausflüge in die anderen Perspektiven, in eine faktenbasierte Welt, die einem zuerst fremd war.

00:37:18: Und ich muss sagen, der Schritt in die... Universitärlaufband, der ist mir am Anfang sehr schwer gemacht worden.

00:37:25: Ich habe mich da wie ein Außenseiter gefühlt, weil ich nicht diese Eintrittschancen hatte.

00:37:30: Und da danke ich dem jungen Eric, dass er sich da von Widerständen hat nicht abbringen lassen, weil da waren auch viele Nines dabei.

00:37:37: Das ist jetzt so ein bisschen untergegangen.

00:37:38: Aber mich hat auch mal ein Lehrstuhl, das war ganz prägend.

00:37:41: Ich habe mich beworben, das war mein absoluter Traum, Lehrstuhl da zu arbeiten.

00:37:45: Er hat mich eigentlich jetzt zurückblickend auf eine ganz schmerzvoller Art und Weise abgewiesen.

00:37:49: Das hat mich in meinem Urglauben echt ein Stück weit erschüttert.

00:37:53: Das war die größte Enttäuschung wahrscheinlich beruflich.

00:37:56: Das nicht verstanden.

00:37:58: Und das hat mir damals den Traum von Promovieren genommen.

00:38:00: Und dann kam es über eine glückliche Führung, dass ich es nochmal machen durfte.

00:38:03: Und der junge Erik hat dann trotz, das war eine halbe Stelle, die wurde dann aufgewertet zu einer zwei Drittelstelle.

00:38:10: Also faktisch hat man kein Geld verdient.

00:38:12: Der Erik war aber so mutig und hat die Chance am Shopfer geparkt und ist hundertprozent rein.

00:38:18: Und das war vielleicht keine Selbstverständlichkeit.

00:38:21: Wenn man da das Wort stolz, mit dem ich mir normalerweise ein bisschen Schwertour verwenden darf, wahrscheinlich da.

00:38:27: Wie schön.

00:38:27: Dann, herzlichen Dank, dass du heute her warst, Herr Huber.

00:38:30: Danke fürs Interesse, Spaß

00:38:31: gemacht.

00:38:31: Mein Gott.

00:38:32: Danke, tschüss.

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