"Campus-Legenden" mit Malika Rabahallah

Shownotes

Malika Rabahallah, Leiterin des Filmfest Hamburg, wuchs in der Banlieue bei Paris auf und entdeckte schon früh ihre Begeisterung für Kino und Kultur. Nach einem Studium der BWL und internationalen Erfahrungen, unter anderem als Reiseführerin im Dschungel Costa Ricas, begann sie, in der Filmbranche zu arbeiten. Im Gespräch mit Universitätspräsident Dr. Hauke Heekeren erzählt sie, wie Filme und Kultur ihr Leben geprägt haben, welche Rolle Festivals für gesellschaftlichen Zusammenhalt spielen und warum es ihr wichtig ist, Menschen durch Film neue Perspektiven zu eröffnen.

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00:00:05: Gebore in Frankreich begann sie ihre internationale Laufbahn nach einem Studium in Paris und Stationen bei Umwelt-NGOs in Costa Rica.

00:00:14: Sie arbeitete als Produzentin Kuratoren, leitete ab dem Jahr die Förderabteilung der Moinfilmförderung Hamburg Schleswig-Holstein bevor sie im Jahr die Leitung des Filmfestes Hamburg übernahm.

00:00:26: Sie setzt sich für Diversität, Nachhaltige Projekte und die Fördern von BIPOC Filmschaffenden ein.

00:00:31: Heute ist sie zu Gast bei Universitätspräsident Dr.

00:00:46: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Campus-Legenden.

00:00:50: Mein Name ist Hauke Hekerin, ich bin Präsident der Uni Hamburg und ich freue mich sie zu einer weiteren spannenden Ausgabe begrüßen zu dürfen!

00:00:59: Mein heutiger Gast ist Malika Rabahalla.

00:01:02: Sie ist Leiterin des Filmfest Hamburg, Filmproduzentin, Netzwerkerinnen und leidenschaftliche Verfechterin einer vielfältigen Filmkultur.

00:01:12: Wir sprechen heute darüber, wie ihr Wegs hier zur Filmkunst geführt hat.

00:01:17: Welche Begegnungen sie geprägt haben und welche Rolle die Studienzeit dabei auch spielte oder nicht.

00:01:24: Schön dass Sie da sind, Frau Bala!

00:01:26: Danke für die Einladung!

00:01:28: Ja, holen Sie uns doch mal ab – Sie haben Ende der Achtziger in Saint-Denis bei Paris in der Bonn-Lieu Ihr Back gemacht.

00:01:38: Wie war das damals?

00:01:39: Was hatten Sie für eine Fantasie von Ihrer

00:01:41: Zukunft?!

00:01:43: Also ich dachte, ich mache Abi und also ich habe Abi mit Schwerpunkt Mathe, Biologie, Physik und Chemie.

00:01:53: Und ich dachte Math ist ganz wichtig weil dann will ich irgendwann BWL studieren weil ich auch reich werden möchte.

00:01:59: Aber dazwischen muss ich zuerst Englisch lernen, weil ich finde Sprachen in Frankreich zu lernen ist nicht so gut gelungen und deshalb bin ich schnell nach England gegangen als Au-pair-Midgen.

00:02:13: Und da war ich ein ganzes Jahr und dann habe ich auch diese Professionähe auf Englische gemacht.

00:02:16: also das ist diese Prüfung als Englischer als Fremdsprache sozusagen.

00:02:22: und das habe ich gemacht.

00:02:23: und dann kam ich zurück und dann hab' ich BWL studiert!

00:02:25: Wo

00:02:25: waren Sie denn?

00:02:26: Als Au-Pair?

00:02:26: In London im South Allridge In der Nähe von Brixton, sehr versagt.

00:02:32: Gab es irgendwelche vorbestehenden Verbindungen?

00:02:34: oder war das wirklich so?

00:02:34: ein Sprung ins kalte Wasser?

00:02:36: Ein

00:02:36: Sprung in Skalte Wasser!

00:02:38: Man bewirbt sich über eine Agentur und dann suchen sie uns aus und dann müssen wir uns um Kinder kümmern.

00:02:44: und ich hatte eine super Familie, eine fantastische Zeit.

00:02:47: Sehr schön und während der Zeit in London ist die Entlage geworden.

00:02:50: was Sie machen wollen.

00:02:52: Nee, mir war es schon von Anfang an klar.

00:02:53: Ich musste irgendwas mit Bewähl machen weil ich wusste, mit Bewäl kann man schnell arbeiten und überall arbeiten und Geld verdient.

00:03:01: Und?

00:03:02: Wie war das dann?

00:03:03: Jetzt haben sie auch dann gemacht.

00:03:05: Dann

00:03:05: habe ich bewährle gemacht und abgeschlossen.

00:03:09: Da dazwischen gab es ein Urlaub auf Kuba.

00:03:12: Und da habe ich gesagt, ich kann doch nicht direkt nach diesem Studium arbeiten.

00:03:19: Ich muss noch was anderes machen.

00:03:22: Und dann habe ich mich auf ein freiwilliges, ökologisches Jahr beworben und ich bin nach Costa Rica gegangen.

00:03:30: Ich war Reise für Euren im Jungle.

00:03:33: Wie ist es denn dazu gekommen?

00:03:35: Es gibt Organisationen die kümmern sich um Jugendliche und wir waren so um die zwanzig Leute aus der ganzen Welt.

00:03:43: Und dann kommen wir für ein Jahr und dann lernen wir die Sprache.

00:03:46: Da war ich auch wieder in der Uni, da habe ich Spanisch gelernt... ...und dann suchen wir Projekte.

00:03:51: Jede sucht sich ein Projekt aus wo er unterstützen möchte.. ..und ich wollte irgendwas mit Wiederumwelt zu tun haben!

00:03:58: Weil ich bin im Beton groß geworden.

00:04:00: und dann habe ich gedacht.... Ich wollte unbedingt nach Costa Rica.

00:04:02: übrigen uns.

00:04:03: das ist ganz wichtig weil am Anfang dachte ich, ich gehe nach Japan.

00:04:06: Ich wollte japanisch lernen.

00:04:08: Aber nach diesem Urlaub in Kuba habe ich gesagt, was soll ich in Japan machen?

00:04:12: Ich gehe auf jeden Fall nach irgendwo wo sie Spanisch sprechen.

00:04:14: Weil es ist voll mein Temperament und die Sprache, die ich mag.

00:04:21: Obwohl ich keinen Spanische in der Schule gehabt hatte.

00:04:23: Ich hab Deutsch in der Schule gehabt.

00:04:25: Gibt's noch einen besonderen Moment an dem Sie sich erinnern?

00:04:27: dann auf Costa

00:04:30: Rica?

00:04:30: In Costa Rica!

00:04:31: Alles

00:04:31: war toll.

00:04:32: das war einfach...

00:04:33: Ist irgendwas ganz Verrücktes passiert?

00:04:36: Ja klar, ich war reisen für einen im Dschungel.

00:04:38: Erst das mal wo sie mich allein lassen mit den Touristen und dann verlaufe ich mich.

00:04:43: Oh nein!

00:04:44: Und Sie wissen ein bisschen im Djungle wird es sehr schnell dunkel.

00:04:47: Ich habe vierzehn Uhr weil es ist alles große Bäume und so.

00:04:50: was hab ich gesagt.

00:04:51: Wie kann das sein dass du dich genau verlaufst in deinem ersten Tag?

00:04:55: Aber irgendwie doch der Weg wieder gefunden und die Touristen waren ganz ... Ganz überrascht, weil ich habe auch einen anderen Weg genommen.

00:05:04: Das war ein bisschen abenteuer.

00:05:05: Also ich glaube meine Chefin, danach habe ich ihm das erzählt und hat gesagt du bist doch verrückt aber es ist alles gut geklappt.

00:05:10: Alle haben überlebt.

00:05:12: Auf jeden Fall!

00:05:13: Wie ging's dann weiter?

00:05:15: Und dann in Costa Rica habe ich jemanden kängeln einen deutschen Mann und dann bin ich mit ihm nach Deutschland gekommen.

00:05:23: Aber ich hab gedacht, ich gehe nach Köln Weil das ist nicht so weit von Paris Und da habe ich angefangen, auch ein zweites Studium zu machen.

00:05:33: Angewannter Wirtschaftsprachensprachen aus Paris sozusagen und dann bin ich immer darüber gefahren zu den Prüfungen.

00:05:40: Ich hab angefangen zur Arbeit und bei einem Filmfestival.

00:05:43: Weil der Chef vom Adolf Grimm Institute damals hatte mich gefragt ob ich nicht da unterstützen wollte.

00:05:50: und dann habe ich auch angefangen da zu arbeiten.

00:05:52: Und waren Sie sowieso schon Film interessiert oder war das reiner Zufall?

00:05:55: Ja,

00:05:55: filmen hat eine bringende Rolle in mein Leben gespielt.

00:05:58: Weil ich komme aus der Bonlieu und... Ich habe mich immer für Kino interessiert.

00:06:02: Das heißt, ich ging viel ins Kino.

00:06:03: Wir hatten ein fantastisches Kino bei uns im Sender.

00:06:06: nie gibt es immer noch.

00:06:07: Das heisst Lesecran sehr viel Art House und ich hatte die Möglichkeit auch öfter dahin zu gehen sozusagen.

00:06:14: Und ich habe mir ja sehr viele Filme angeguckt!

00:06:16: Okay, müssen wir euch einmal kurz erklären was die Bonnliebe ist

00:06:19: in die Vororte von den Großstädten.

00:06:22: Und ich komme aus Sandinien, also sie müssen wissen wir sind ... Ich weiß nicht wie viele Nationalitäten wir sind... Also ich bin groß geworden bei uns zu Hause wenn alle meine Freunde da waren das sprechen die Französisch war nicht türkisch aus allen Ländern der Senegal Kongo überhauen und wir sind alle groß da geworden sozusagen.

00:06:46: Also wenn man das auf Hamburg beziehen würde, was wäre vergleichbar?

00:06:50: Gibt es was Vergleichbares?

00:06:51: Sicherlich.

00:06:52: Die suburbs hier, wir heißen die Bildstadt.

00:06:55: Ja okay.

00:06:56: Haarburg so oder?

00:06:58: Ja daher komme ich.

00:06:59: Ja Beton und viel Diversität.

00:07:01: Ja aber sehr viel Solidarität, sehr viel Wärme, sehr viele Liebe.

00:07:06: also das ist auf jeden Fall das Bild dass ich mitgenommen habe und ich hab wahnsinnig viel gelernt.

00:07:11: Okay, jetzt sind Sie... Wir haben eigentlich die Studienzeit fast komplett übersprungen oder?

00:07:15: Also Sie haben doch in Paris studiert.

00:07:17: Genau!

00:07:18: Dann habe ich noch das zweite Studium gemacht und dann hab' ich angefangen viel mehr zu produzieren weil der Chef von der Adolf Grimm Institut meinte okay du machst das Festival weiter.

00:07:28: Ich war für die internationale Kooperation zuständig weil ich andere Sprachen spreche Und dann hat er gesagt, ich will ein Film machen.

00:07:36: Dann habe ich ihn unterstützt und wir haben einen Film gemacht.

00:07:38: Ich hatte so viel Spaß!

00:07:41: Das ist genau was ich mag.

00:07:42: Also die Zahlen klar, Budget... ich glaube das kann nicht gut.

00:07:46: Und dann kann ich auch noch gute organisieren und dann mag ich mit Menschen etwas zu tun.

00:07:51: Wir haben Dokumentarfilme gemacht, also ich hab ganz viele Interviews geführt und dann haben wir ein paar Filme zusammengemacht und dann habe ich gedacht, dass will ich lernen.

00:08:01: und dann bin ich beworben.

00:08:03: Es gibt eine Fimo-Schule zwischen Frankreich und Deutschland.

00:08:08: Eine europäische Fimo Schulleur, es gab damals zwölf Plätze und ich habe einen davon bekommen.

00:08:12: Klasse!

00:08:13: Jetzt haben Sie ja gerade so schon gesagt irgendwann war Ihnen das klar?

00:08:16: Das ist was ich machen will.

00:08:17: Können Sie sich noch an den Moment erinnern also war das bei einem bestimmten Projekt dass sie gesagt haben jetzt hab' ich's.

00:08:22: Das ist das was ich mache Will.

00:08:24: Ja wir waren dann drehen in Frankreich Wir waren am Drehen in Deutschland, das war ein anderer Dreh.

00:08:33: Und zwar wir haben Benjamin Ferenz getroffen und interviewt.

00:08:37: Das ist der Amerikaner, der leider gerade verstorben ist, der damals da Nürnberger Prozess gemacht hat.

00:08:43: Er war ganz jung als er das gemacht hat, er war achtzehn oder zwanzig.

00:08:47: Und wir haben ihn recherchiert und nach Köln geholt für das Interview.

00:08:50: Und das hat mich wahnsinnig beeindruckt, dass man... Und vor allem wenn man mit einer Kamera irgendwo reinkommt gehen die Türen auf.

00:08:59: Wir kommen in ganz viele Welten wo normalerweise kein Zugang wäre für uns.

00:09:04: aber sobald man eine Kamera hat und wenn sie Miet machen natürlich gehen die Tür auf und das sind auch für andere Orte.

00:09:11: und danach habe ich auch Serien gemacht über Mondäne Orten und sowas.

00:09:15: Aber mit Benjamin Ferenz war es schon wahnsinnig.

00:09:17: Das war ein besonderer Punkt.

00:09:18: Unglaublich!

00:09:21: Genau, da haben Sie gerade schon erwähnt das spezielle Studienprogramm zwischen Paris und Köln?

00:09:28: Nein,

00:09:29: Ludwigsburg.

00:09:30: Die Filme Uni in Ludwicksburg und die Film Uni in Paris ist la Femis.

00:09:37: Dann sind wir zum Teil in Paris und dann gehen wir nach

00:09:40: Stuttgart.

00:09:43: Ein kleiner Kontrast, oder?

00:09:49: Ja, aber für uns war es trotzdem super.

00:09:50: Wir waren zwölf Leute aus ganz Europa.

00:09:52: Wir durften la creme de la cremde filmbranche kennenlernen und dann fahren wir nach Cannes zum Filmfestival, nach Berlin zum Film Festival und treffen die Entscheider

00:10:02: und

00:10:03: endlich auch viel mehr lernen.

00:10:05: also ich wollte auch verstehen wie die Verträge zustande kommen.

00:10:08: Also ich wollte das wirklich wissen um richtige Produzentinnen zu sein Und das habe ich gemacht.

00:10:13: Gut,

00:10:13: d.h.,

00:10:14: dass Studium kann sein empfehlen?

00:10:15: Auf jeden Fall!

00:10:16: Es ist das Beste was man machen können.

00:10:18: Gibt's

00:10:18: das noch?

00:10:19: Ja klar!

00:10:23: Das war eine Idee von Mitterrand und Kohl die dachten nach dem Krieg ja sollten wir unsere beide Völker zusammenbringen und was gibt besseres als Fime zu sammeln zu machen?

00:10:33: und sie haben sogar ein Co-Produktionsfond gemacht uns eine Filmwochschule gemacht

00:10:38: Klasse, toll.

00:10:40: Das gibt es auch im Uni-Bereich.

00:10:41: Es gibt ansonsten auch ähnliche Dinge außerhalb von Filmstudien sehr viel.

00:10:46: Es ist eine deutsch-französische Hochschule... Ja, da machen wir

00:10:49: die Kuppel und viel auf der Wiesenschaftsebene.

00:10:53: Sehr schön!

00:10:53: Toll, das klingt ja danach, dass sie dann genau das Richtige für sich gefunden haben.

00:10:58: Aber ich würde gerne noch ein bisschen mehr wissen.

00:11:02: Das Ding ist so wahnsinnig zielorientiert.

00:11:04: Ja, dann wusste ich, ich will jetzt im Grunde alles lernen über Filme und Filmprodukte.

00:11:08: Im Nachhinein hört sich das alles immer so einfach an aber man hat immer seine Zweifel um weiß man nicht ob es gelingt.

00:11:14: also auf dem Weg sind natürlich Sachen passiert und dann überlegt man ja und dann geht da eine Tür auf.

00:11:20: zum Beispiel beim Studium war mein Prof einer der.

00:11:25: Ich würde sagen, er ist der beste Dokumentarfilm-Produzent aus Deutschland.

00:11:29: Und er war mein Profi für Dokumentarfilm und er suchte eine neue Producerin und Produzentin.

00:11:35: Er hat gesagt, ich will zu nicht nach Berlin kommen!

00:11:36: Aber das ist nicht eine Sache die ich selber gesucht habe.

00:11:39: Sonst trifft man Menschen.

00:11:41: Es gibt einen Moment.

00:11:43: Ein Momentum.

00:11:44: Die Tür geht da raus... Man ergreift diese Chance.

00:11:48: Und das ist so passiert, dass ich dann direkt vom Filmstudium nach Berlin gegangen bin, weil ich da die Stelle bekam.

00:11:53: Ist so passiert?

00:11:54: Also der Prof hat gesagt... Ja,

00:11:55: er hat gesagt,

00:11:56: kommt gleich mit zu

00:11:57: mir nach Berlin.

00:11:58: Okay

00:11:59: und wie ging es weiter?

00:12:00: Dann

00:12:01: habe ich sieben Jahre in Berlin Filme produziert und dann bin ich Mama geworden Und mein Mann hat den Job im Norden hier bekommen.

00:12:10: Dann habe ich so gesagt, ja aber ich sehe mich nicht in Berlin sitzen und du musst hier in Lüneburg halten.

00:12:15: Lass uns nach Hamburg gehen!

00:12:18: Und Hamburg ist die richtige

00:12:19: Stadt.

00:12:20: Okay dann haben Sie den Zelte abgebrochen in Berlin?

00:12:22: Ja.

00:12:23: Und haben dann hier in Hamburg was gemacht?

00:12:26: Und dann bin ich nach Hamburg gekommen und habe eine kleine Babypause gemacht.

00:12:31: Dann war ich schon sehr unruhig, wollte ich wieder was machen.

00:12:35: Ich hatte das Glück gehabt, dass die Filmförderung jemanden gesucht hat für die Förderungsabteilung.

00:12:42: Da habe ich die Stelle bekommen.

00:12:44: Ein Jahr später war ich die Leiterin der ...

00:12:46: Moin heißt das

00:12:47: Moin?

00:12:47: Ja!

00:12:47: Jetzt heiße sie Moin.

00:12:48: Früher war es Filmförterung Hamburg Schleswig-Hörstein.

00:12:51: Okay...wenn man jetzt mal so zurückguckt Da haben sie ja ziemlich viel schon gemacht.

00:12:56: Also jetzt kuratieren Sie, vernetzen Sie gestalten und führen auch?

00:13:02: Wann kamen das?

00:13:03: so dass die gesagt haben Jetzt bin ich da in dieser Rolle auch angekommen!

00:13:06: Jetzt kann ich wirklich gestalten Und auch führen.

00:13:11: Das Führen mache ich jetzt und habe mich auch früher In der Teilung oder in der Filmführung gemacht.

00:13:16: Ich glaube ich bin mir der Aufgabe groß geworden.

00:13:18: sozusagen meinen Ich habe mir nie vorgenommen, ich werde führen.

00:13:24: Und ich glaube, ich habe ein sehr participatives Führungsstil.

00:13:28: Sehr demokratisch!

00:13:30: Nur das fünf Festival... Wir sind vier oder fünf Leute am Anfang des Jahres und dann wachsen wir.

00:13:35: Wenn das Festival losgeht, sehen wir hundertfünfzig Leute.

00:13:38: Irgendwann ist so eine Partizipative auch hat ein Ende.

00:13:42: Das heißt ... Trotzdem versuche ich immer die Expertise, die vorhanden ist mitzunehmen.

00:13:48: Weil da sind die Experten, die machen das sehr vielen Jahren.

00:13:51: Viele Kollegen von mir machen das in den vielen Jahren und machen es sehr gut.

00:13:56: Und deshalb höre zuerst was es gibt und dann versuche Ich darauf zu reagieren.

00:14:01: aber mein erstes Jahr Es war mir klar!

00:14:03: Ich hatte das Bedürfnis Das Filmfestival und das habe ich auch meinen Team so dargestellt.

00:14:10: Ich möchte, dass das Film Festival Hamburg von allen Hamburgerinnen und Hambogen wahrgenommen wird.

00:14:16: Und dass sie das Gefühl haben – und es ist mir wichtig!

00:14:19: Das ist ihr Festival.

00:14:20: Und das stimmt auch.

00:14:22: Da sind Gelder, die auch in Hamburg zugutekommen.

00:14:25: Und jetzt hatte ich die Idee, dass wir diesen Tag das freie Antritt sein führen.

00:14:29: Am dritten Oktober dürfen alle HamburgerInnen kostenlos ins Kino gehen Und ich wollte das ein bisschen zurückgeben, was mir das Leben gegeben hat.

00:14:38: Ich habe sehr viel Glück in mein Leben gehabt und Kultur hat mich gerettet, weil ich komme aus, wie du gesagt hast der Bourlieu so ist eher einfache Verhältnisse.

00:14:48: Und dann hab' ich gedacht außerdem es ist ganz wichtig dass wir uns wieder in einem Kinderraum zusammensetzen, weil jeder ist jetzt in seine Bubble im Social Media und damit wir ein bisschen mehr voneinander Spüren müssen wir was zusammen machen.

00:15:08: Sehr schön!

00:15:09: Sie haben es jetzt gerade gesagt, Kultur hat mich gerettet.

00:15:12: Was meinen sie damit?

00:15:14: Also ich habe zum Beispiel das Bild immer noch... also bei uns in der Baulöge ab ist ein Bus vielleicht gibt es das auch in Deutschland Ein Bücherbus Genau.

00:15:23: Und er fuhr zu uns und das war Mittwoch, weil Mittwoche ist keine Schule in Frankreich... ...und dann wussten wir, geht dreizehn Uhr ist der Bücherbus vor der Tür und da bleibt so unsere vier Stunden.

00:15:34: Der dürfte nur drei Bücher ausleihen.

00:15:37: Okay!

00:15:38: Dann ging ich immer, ich war dreizehnt oder unten schon, ich saß da und ich habe natürlich alles... Ich hab versucht ihm ein Buch da schon vor Ort zu lesen damit ich einen Buch mehr aufgenommen habe sozusagen Ja, so fing das an also sozusagen mit Büchern und ein Kino natürlich.

00:15:58: Weil Kino hat mir die Welt gezeigt und sicherlich auch mich auch empathischer gemacht hat.

00:16:04: Können Sie sich noch einen besonderen Film erinnern aus der Zeit?

00:16:07: Ja

00:16:08: es gibt ja einen Film.

00:16:09: wahrscheinlich darf man nicht mal mehr.

00:16:10: der Titel sagen Time of the Gypsies.

00:16:13: Das ist der Film von Costa Riza.

00:16:15: Der Film hat mich

00:16:16: umgehauen

00:16:17: und da habe ich auch noch die Kassette gekauft für die Musik.

00:16:20: Das waren Haufen Geld damals, ich erinnere mich ganz genau.

00:16:24: Ich habe dann bestimmt zehn Mal gesehen und war so verrückt an diesem Film dass man auch solche Menschen zeigt sozusagen wie sie leben das man mehr verstellen ist für einander hat.

00:16:34: also ich fand es unglaublich aber die Kusturista ist jetzt abgedriftet

00:16:40: Okay.

00:16:40: Und genau das ist jetzt spannend, weil ich mitgenommen habe dass sie sich auch sehr stark für Diversität und gerade auch BIPOC Filmschaffende einsetzen.

00:16:50: Da erkennt man dann Faden der sie besonders umtreibt?

00:16:52: Ja, was bin ich?

00:16:54: Ich bin ein Kind mit Migrationshintergrund also Hintergrund- und Vordergrund wie ich immer sage.

00:16:59: Ich werde so wahrgenommen und ich kann Ihnen sagen heutzutage in Deutschland spürt man es auch.

00:17:05: Ich bin mittlerweile auch zum Teil öffentlich beleidigt beim Einkaufen.

00:17:11: Also ich finde schon, dass es wichtig ist, dass man auch... ...ich akzeptiere die Spaltung nicht, die viele Menschen versuchen in unsere Gesellschaft da einzubringen und ich engagiere mich.

00:17:25: Ich war bei der Filmförderung, ich habe einfach gedacht wie kann das sein dass wir so wenig Projekte haben die einfach andere Realitäten erzählen?

00:17:33: Das heißt diese Menschen wohnen hier in Deutschland und sie haben auch ihre Geschichten zu erzählen.

00:17:38: also Klar.

00:17:40: Ich bin ein davon und deshalb finde ich auch, dass es wichtig ist, dass er solche Filme

00:17:44: gibt.".

00:17:45: Und das ist für mich fängt schon an mit warum muss immer ein Arzt im Kino ein fünfzigjähriger Mann sein?

00:17:53: Bei mir fängt da schon an!

00:17:56: Warum?

00:17:57: Warum kann's nicht einfach eine Frau

00:17:58: sein?!

00:17:59: Also so fängt das Ganze an also Frauen und Mann sowieso... dann geht es weiter.

00:18:04: Es gibt noch andere Dimensionen.

00:18:08: Also es ist ganz klar.

00:18:10: Und das Gleiche ist jetzt mit meinem Festival, ich möchte die komplette Gesellschaft mitnehmen.

00:18:15: Das ist die Realität.

00:18:16: Deutschland sieht nicht mehr so aus wie manche Leute sich wünschen würden!

00:18:20: Ja und sie klingen auch wild entschlossen da ihren Beitrag zu leisten.

00:18:24: was kann Filmfest da bewirken?

00:18:26: Wie wirkt das in ihr Schaffen

00:18:28: rein?!

00:18:30: Also wie gesagt, Tag des Freien Andres.

00:18:32: Viel mehr Leute für uns bewegen und dann gehen sie ins Kino, die setzen sich hin, die sehen andere Realitäten, die entwickeln mehr an Partie füreinander und ein bisschen mehr Verständnis.

00:18:42: Und das ist meine Hoffnung!

00:18:46: Und ich gebe nicht aus!

00:18:49: Ich würde es noch mal konkreter wissen was das heißt wenn Sie jetzt das ... Sie kuratieren ja vermutlich das Programm?

00:18:58: Ich möchte jetzt, dass das in diesem Jahr folgende Inhalte hat.

00:19:01: Oder wie geht das überhaupt?

00:19:02: Nein, so

00:19:02: geht es nicht!

00:19:03: Also man sichtet dann ganz viele Filme und dann macht man ein Programm.

00:19:08: Und am Ende guckt man sich die Filme, die man ausgewählt hat und die man auch abgelehnt hat und sagt, ach guck mal, das ist Thema Identität, das Thema

00:19:18: Flucht

00:19:19: findet im Moment sehr stark statt.

00:19:22: Zusammenhalt, Gemeinschaft.

00:19:24: Also wir gucken nun was gibt es?

00:19:26: Ich kann ein Beispiel geben.

00:19:28: also Wir haben zum Beispiel dieses Jahr ein Film gezeigt aus dem Sudan, Kurt & Quinn.

00:19:32: Das ist der erste Film von einer Frau aus Sudan und Der Film ist nicht perfekt weil das ist der erster Film Aber mir war trotzdem total wichtig auch deutsche Stimmen zu zeigen.

00:19:42: also weil wir

00:19:44: uns

00:19:45: verbessern indem wir auch sowas wahrnehmen wie leben die da?

00:19:49: was sind sie?

00:19:50: vor allem wenn man weiß, was gerade in Sudan passiert.

00:19:53: Und also deshalb machen wir auch solche Entscheidungen.

00:19:58: Und dann mit dem zusammengenommen, was wir gerade schon besprochen haben wie die Stimmung in Deutschland teilweise jetzt so ist, gibt es dafür Gegenwind?

00:20:05: Also merken kommt das an...

00:20:07: Nein!

00:20:08: Also jetzt wahrscheinlich keine Ahnung, wahrscheinlich gibt es Leute, die ja auch unsere Programme kritisieren aber dafür ist Kunst auch da.

00:20:15: ich meine sie wissen das auch aus der Wissenschaft.

00:20:18: Wir wollen diskutieren.

00:20:20: Wir wollen ein Dialog etablieren, das ist so und wir können nicht immer alle einverstanden sein aber wir müssen zuerst zuhören und dann miteinander umgehen müssen.

00:20:34: Sehr schön damit haben sehr perfekt übergleitet.

00:20:37: zu einem Punkt, den ich noch fragen wollte.

00:20:38: Sie sind ja auch eine Europaprofessorin an der Hamburger Kunsthochschule, der HFBK.

00:20:43: Wie sieht das denn aus?

00:20:44: Nehmen sie uns da mal mit was machen Sie damit?

00:20:46: Also

00:20:46: ich mache Seminare, aber das sind Blockseminare und dann kommen viele Studenten und Studentinnen lustigerweise mit Migrationshintergrund und Vordergrund und verschiedene Themen wir machen also.

00:21:00: am Anfang als ich noch bei der Förderung war habe ich etwas über Förderung gemacht, wie funktioniert es, dass sie eure Filme auch da beantragen können und worauf sie achten sollen.

00:21:11: Danach haben wir ein Seminar über Impact gemacht, das heißt Film, die man macht, welche Relevanz haben Sie in der Gesellschaft?

00:21:18: Und was kann man mit Filmen erreichen?

00:21:21: Letztes Mal habe ich im Seminar einen Filmfestival gemacht, damit Sie verstehen, wie Festivalticken organisiert sind.

00:21:30: Ja, aber ich werde damit stoppen.

00:21:32: Das ist zu viel Arbeit!

00:21:33: Ich muss mich immer sehr viel vorbereiten.

00:21:35: Sie wollen nicht mehr an der Hälfte?

00:21:36: Noo!

00:21:38: Breaking News hier im Podcast Campus.

00:21:40: Nein

00:21:41: Martin weiß das!

00:21:42: Nein

00:21:42: Martin weißt

00:21:44: das!

00:21:45: Sonst hätte ich mich

00:21:46: jetzt... Er schimpft mit mir.

00:21:46: Nein, nein,

00:21:47: weil das ist zu viele Arbeiter.

00:21:49: Das weiß Martina auch.

00:21:50: und also ich habe gesagt Ich möchte trotzdem weiterhin auch was mit Studentinnen und Studentinnen zu tun haben.

00:21:56: Und ich mache ab und zu andere Seminare.

00:21:58: jetzt, mit Amelie Deuferhardt haben wir andere ... Also ich habe andere Formate weil ich finde diese Nähe zu jungen Leute ist total wichtig.

00:22:05: Man bleibt wach!

00:22:07: Weil die sind doch wie Thermometer sie sind die Temperatur der Gesellschaft und das gefällt mir sehr in dieser Nähe sein.

00:22:16: Wenn Sie das so sagen, können Sie sich noch einen Moment erinnern?

00:22:18: Wo Sie mit Studis über was diskutiert haben und daraus etwas mitgenommen haben.

00:22:23: Ja ich hatte letztes Mal jemand in dem Seminar, der mir gesagt hat eine Festival wäre total dumm und er würde überhaupt nicht verstehen wie sie entscheiden und sagen, warum hast du dich eingemeldet für dieses Seminar?

00:22:34: Ich habe gesagt okay also meine Chance ist am Ende dieses Seminars auch dich für uns zu gewinnen Dass du verstehst, wie das Festival auch entstanden ist und warum sie wichtig sind.

00:22:43: Weil die eine Plattform sind und so.

00:22:45: Also solche Diskussionen haben wir.

00:22:47: Super!

00:22:47: Ist ganz toll.

00:22:48: Mir soll schon Leute zu arbeiten noch... Auch die Leute, die gegen Wind sind.

00:22:54: Die Ausseite ja?

00:22:58: Ja sehr schön.

00:22:59: Wir kommen mal langsam Richtung Ende.

00:23:01: aber ich hätte nochmal so ne Frage zur Führungsrollen weil Also sie haben ja betont, einerseits bei Disziplization ist ihnen wichtig dass das aber auch so ein Ende hat.

00:23:12: Dass man ja öfter auch mal Momente hat von Unsicherheit.

00:23:16: und nochmal die Frage ob Sie auch Momente hatten wo sie vielleicht gezweifelt haben?

00:23:21: Wir sagen was mache ich hier eigentlich und was hatte Ihnen dann geholfen?

00:23:25: Ja es gibt Momente wo man denkt oh mein Gott da ist schon sehr viel Weil ich auch noch dieses Jahr so viel umgestellt habe.

00:23:36: und die Industrie, Ich hab jetzt eine Fachkonferenz dazu geholt.

00:23:41: Das heißt das Festival wird größer, mächtiger Und dann komme ich natürlich an meine Grenzen wenn ich sehe, vielleicht habe ich doch zu wenig Personal.

00:23:53: Also darum geht es, ich wachse auch mit der Rolle, ich lerne jeden Tag auch was über mich als Führungsperson Und ich habe aber durch meinen Team, was mir sehr nah ist.

00:24:07: Gott sei Danken!

00:24:07: Superkorrektiv und dann hab' ich einen fantastischen Mann zu Hause.

00:24:13: Das ist mein Fels in der Brandung und deshalb glaube ich das ist auch schön.

00:24:18: Also ich glaube schon dass ich diesen Job sehr mag weil es bringt alles zusammen was ich machen wollte und gestalten.

00:24:28: Wann hat man eine Chance in der Gesellschaft was zu gestalten für die anderen?

00:24:32: Übrigens, dass sie so wie kochen.

00:24:33: Das wollte ich sagen wenn ich liebe Kochen und feste überlesen wie Kochen.

00:24:37: Man überlegt sich ein Menü also diese Filme, diese Filmer, diese Filmemacher hole ich und die Frau ist ganz toll!

00:24:42: Und dann bringen wir das zusammen und hofft man, dass es Hamburg gefällt.

00:24:47: Wie schön!

00:24:48: Das ist so ein sehr schönes Bild, das Sie da gerade gezeichnet haben.

00:24:51: Ich bin neugierig, weil wir jetzt schon die HFBK erwähnt haben.

00:24:55: Die Kunsthochschule.

00:24:56: Gibt es Berührungspunkte auch sonst mit der Wissenschaft in Hamburg?

00:24:59: Mit anderen Hochschulen?

00:25:01: Ja, Heimers natürlich!

00:25:03: Hamburg Media

00:25:04: School.

00:25:05: Mit den Filmstudiengang dauernd oder...?

00:25:08: Und sonst nein, natürlich hoffe ich immer dass die Studenten und Studentinnen aus ganz Hamburg uns besuchen.

00:25:15: Wir bringen La Creme des Programms des Jahres und wir bringen die Filmemacher dazu und danach gibt es Gespräche und es gibt ganz viele Formate die kostenlos sind.

00:25:24: umso für die Studentenkostidiakretierung bis jetzt nur fünfzig Euro kann man so viel Filme sehen, hundert und zwanzig Filme aus der ganzen Welt hier

00:25:33: in der Stadt Toll.

00:25:35: Wirst du noch mal gucken, ob wir das auch angemessen bewerben?

00:25:38: Vielleicht noch mal im Nachgang gucken.

00:25:41: So eine gute Sache für die Studis.

00:25:44: Ich habe zwei Fragen zum Schluss.

00:25:47: Wenn Sie sich einmal überlegen, Sie könnten die Gesetze der Physik außer Kraft setzen und nochmal sich selbst im Jahr ... ... bin Abi jetzt noch mal selbst was zu rufen.

00:26:02: Was wäre das?

00:26:06: Man hat ja nicht so viele Sorgen.

00:26:09: Irgendwie wird das schon klappen, geh nach Lust, mach wozu du Lust hast und es gibt genug gute Leute auf den Weg die dich da unterstützen werden.

00:26:26: Und jetzt nochmal umgekehrt geguckt worauf wäre die wirklich knapp zwanzigjährige Malika?

00:26:33: Worauf würde sie sich am meisten wundern?

00:26:35: Wenn sie heute sehr, dann wäre sie so leise stolz.

00:26:40: Wahnsinn!

00:26:41: Ich würde sagen das ist der Wahnsinn was du da hingelegt hast.

00:26:47: Ja ich würde sagen never ever.

00:26:51: hätte du gedacht dass du ... In der Kulturland ist und eine so tolle Rolle, auch in so einem tollen Stadt.

00:27:00: So ein tolles Leben kommt auch noch dazu.

00:27:02: Weil man gestaltet hat die Möglichkeit beim Podcast zu sitzen und seine Meinung zu allen möglichen Themen zu geben.

00:27:13: Ich finde mich sehr privilegiert.

00:27:15: Und ich würde gerne bisschen die Tür aufmachen für die anderen, die nach mir kommen.

00:27:21: Sehr schön!

00:27:21: Was war ein schöner Gedanke zum Schluss?

00:27:25: Vielen Dank, liebe Frau Ramallah, dass Sie heute da waren.

00:27:27: Danke für das schöne Gespräch!

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